Erstmalig beurkundet wurde Lavesum im Jahr 930 im Güterverzeichis des Klosters Werden. Einziges existierendes Zeugnis ist jedoch die Kapelle im Ortskern von Lavesum. Im Jahre 1467 erstand um sie herum ein Siedlung.
Seit 1929 gehört Lavesum zum Kreis Recklinghausen, seit 1974 zur Stadt Haltern am See, früher Stadt Haltern.
Der Name von Lavesum hat sich über die Jahrhunderte stetig verändert, von Lowesheim, Lohsum zum heutigen Lavesum. Es lässt sich noch heute erahnen, dass Lavesum in der Vergangenheit vom Wald umrandet war.
Dies spiegelt sich im Ortsnamen wieder, Lavesum bedeutet frei übersetzt nichts anderes als Wald-heim bzw. später dann Wald-siedlung.
Heute ist der Bereich zwischen Lavesum und Haltern jedoch mehr durch Felder und Äcker geprägt, wobei der agrarwirtschaftliche Vortrieb auch heute noch in den Händen alteingesessener Bauern liegt. Einer der ersten und heute noch im Ortskern ansässigen Bauern ist Enstrup.
Alte Bauwerke neben der Kapelle sind in Lavesum nicht mehr zu finden. Entweder wurde sie durch ein Feuer zerstört oder in der heutigen Vergangenheit, aufgrund ihrer schlechten Substanz, abgerissen. Erwähnenswert hier ist, dass die Familie Enstrup das alte Pastorat in seinem alten Gesicht neu aufgebaut hat.
Seit wenigen Jahren hat Lavesum ein eigenes Wappen welches die Geschichte und die Zugehörigkeit Lavesum's aufzeigt.

Im Wappen finden sich der Pflug als Symbol der Landwirtschaft, der Zweig als Symbol des Waldes und im zentralen Mittelpunkt die Kapelle als Symbol für den Glauben.





